Am 20. Januar, heißt es wieder "Impfen statt schimpfen"

SSV-Vorstand ruft erneut zur Teilnahme an der Gegendemonstration auf

Am Donnerstag, 20. Januar, heißt es wieder "Impfen statt schimpfen".
Der SSV-Vorstand ruft erneut zur Teilnahme an der Gegendemonstration auf, die um 18 Uhr am Unteren Markt beginnt.  "Die große Zahl der Teilnehmer am vergangenen Donnerstag zeigt, dass es den Menschen in ihrer Stadt nicht gleichgültig ist, welche Bilder aus Ibbenbüren die Runde machen", heißt es in dem Aufruf des SSV. 
 
Es gehe darum, deutlich zu machen, dass der Pandemie und ihren Auswirkungen nur solidarisch begegnet werden könne. "Wer von einer Corona-Diktatur mit eingeschränkten Freiheitsrechten redet, muss sich fragen lassen, ob er den Ernst der Lage überhaupt verstanden hat." 
Ein Spaziergang durch die Innenstadt sei dazu kein geeigneter Beitrag.
 
"Und wenn dann noch Fakten so verfälscht werden, dass sie in das eigene krude Bild passen, dann wird es höchste Zeit Flagge zu zeigen, dass die Sportstadt Ibbenbüren mit derlei Machenschaften nichts zu tun hat und haben will."
Selbstverständlich sei es in einer Demokratie erlaubt zu demonstrieren. Und man darf auch die Corona-Maßnahmen kritisieren oder sich gegen die Einführung einer Impfpflicht  wenden.
 
"Aber das Demonstrationsrecht darf nicht missbraucht werden". 
 
So würden Behauptungen aufgestellt, andere Meinungen würden in diesem Staat unterdrückt, weil etwa nicht angemeldete Demonstrationen aufgelöst werden. Vermehrt komme es zu Übergriffen und Ausschreitungen, die oft extrem-politisch motiviert seien. 

Weiterlesen …

SSV ruft zur Teilnahme an Gegendemo auf

„Impfen statt Schimpfen“ lautet das Motto

Die nächste Corona-Demo soll es in Ibbenbüren auf dem Neumarkt am Donnerstag geben. Aber auch die Gruppe der Gegen-Demonstranten scheint zu wachsen. „Impfen statt Schimpfen“ heißt eine Gruppierung, die sich dagegen stemmt. Der Stadtsportverband unterstützt das.

ür Donnerstag (13. Januar) haben Gegner einer allgemeinen Impfpflicht und der Corona-Maßnahmen wieder eine Demonstration auf dem Neumarkt angekündigt. Gegen diese seit Mitte Dezember stattfindenden wöchentlichen Kundgebungen formiert sich zunehmend Protest. Eine Initiative „Impfen statt Schimpfen“ will zeitgleich (18 Uhr) dagegen demonstrieren. Auch der Vorstand des Stadtsportverbandes (SSV) ruft zur Teilnahme daran auf.

 

Man habe die Gegendemo „etwas breiter“ aufstellen wollen, erklärte einer der Organisatoren von „Impfen statt Schimpfen“, der namentlich nicht genannt werden möchte. Darum habe man jetzt auch Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer, die Vorsitzenden der Ratsfraktionen und den Stadtsportverband (SSV) angeschrieben und auf das Treffen am Donnerstag hingewiesen.

SSV: Es ist eine kleine Gruppe

Der SSV hat seinerseits bereits mit einer Pressemitteilung reagiert und darin seine Sorge über die steigende Teilnehmerzahl an den sogenannten Corona-Spaziergängen in Ibbenbüren zum Ausdruck gebracht. Der SSV-Vorstand distanziere sich ausdrücklich von den dort vertretenen Meinungen. Natürlich sei es in einer Demokratie erlaubt zu demonstrieren. Und man dürfe auch die Corona-Maßnahmen kritisieren oder sich gegen die Einführung einer Impfpflicht wenden. Doch gerade da setze die Kritik des SSV-Vorstandes an den Spaziergängen an, heißt es in der Pressemitteilung: „Dort wird suggeriert, die Bewegung werde von der breiten Mehrheit der Bevölkerung getragen.“ Es handele sich jedoch um eine kleine Gruppe, die die wissenschaftlich begründete Vorgehensweise der Politik negiere.

Weiterlesen …

SSV-Vorstand sieht mit Sorge die steigenden Teilnehmerzahlen an den Corona-Spaziergängen!!!

Der SSV-Vorstand distanziert sich ausdrücklich von den dort vertretenen Meinungen.

Hallo zusammen, auch der SSV-Vorstand hat mit Sorge die steigende Teilnehmerzahl an den Corona-Spaziergängen donnerstags in der Innenstadt in Ibbenbüren wahrgenommen.

Der SSV-Vorstand distanziert sich ausdrücklich von den dort vertretenen Meinungen.
 
Natürlich ist es in einer Demokratie erlaubt zu demonstrieren. Und man darf auch die Corona-Maßnahmen kritisieren oder sich gegen die Einführung einer Impfpflicht wenden. 
 
Gerade da setzt die Kritik des SSV-Vorstandes an den Spaziergängen an.
Dort wird suggeriert, die Bewegung werde von der breiten Mehrheit der Bevölkerung getragen -- gleichsam stellvertretend, weil andere sich nicht trauten. 
Der Punkt aber ist: Es handelt sich um eine kleine Gruppe, die die anerkannte wissenschaftlich begründete Vorgehensweise der Politik negiert. Die meistens vor den Spaziergängen  vorgetragenen Thesen und Parolen sind längst widerlegt und werden auch durch mehrfaches mitunter lautstarkes Wiederholen nicht  richtig. 
Und die Demonstration gegen die Impfpflicht oder gegen das Impfen überhaupt ist geradezu paradox: Ist nicht jede Impfung ein Beitrag gegen die Impfpflicht? Die Diskussion ist doch erst durch die Impfgegner belebt worden. Wäre die wissenschaftlich als notwendig erachtete Impfquote schon erreicht (worden), gäbe es auch keine Diskussion mit so großem Stellenwert. Impfen als ein Zeichen der Solidarität müsste das Schlagwort sein. 

 

Weiterlesen …